Eintauchen ins Dunkel – Führen, wo das Sehen endet
Ein Raum ohne Licht. Kein Sichtkontakt, keine Gesten, keine Orientierung. In Astana, der Hauptstadt Kasachstans, führte HBS Berlin Führungskräfte und Projektteams in eine Erfahrung, die alles Bekannte auf den Kopf stellte – und zeigte, was Zusammenarbeit wirklich bedeutet.

In der völligen Dunkelheit übernahmen blinde Trainer:innen die Leitung. Sie begleiteten die Teilnehmenden durch Lernprojekte, die speziell für diesen Raum entwickelt wurden. Orientierung entstand nicht durch Sehen, sondern durch Vertrauen, Zuhören und klare Sprache.
Was zunächst Hilflosigkeit auslöste, wurde zu einem intensiven Lernmoment: Die Sehenden wurden zu den Blinden – und die Blinden zu den Sehenden.
Die Sehenden wurden zu den Blinden – und die Blinden zu den Sehenden.
Führung, Kommunikation, Vertrauen – auf einer neuen Ebene. Ohne Sichtkontakt mussten Teams Prozesse neu denken: Wer führt, wenn niemand sieht? Wie entsteht Abstimmung, wenn Planung an Grenzen stößt?
Die Teilnehmenden erfuhren, dass Führung in Unsicherheit nicht durch Kontrolle, sondern durch Vertrauen und Kommunikation entsteht – eine Erfahrung, die weit über den Seminarraum hinausreicht.
Erfahrungen, die man nicht vergisst.
Mehrwert für Projekte und Unternehmen
- Schärft das Bewusstsein für Führung und Zusammenarbeit in komplexen Projekten
- Fördert Vertrauen, Kommunikation und Selbstorganisation – Grundprinzipien agiler Zusammenarbeit
- Stärkt Teams in hybriden und verteilten Arbeitsumgebungen („Führen auf Distanz“)
- Macht erfahrbar, wie Flexibilität, Feedback und Vertrauen klassische Wasserfall-Modelle ergänzen
- Unterstützt den kulturellen Wandel hin zu New Work – mit Haltung und Bewusstheit
Das Projekt Eintauchen ins Dunkel zeigt eindrucksvoll: In der Stille und Unsicherheit entsteht das, was Teams wirklich stark macht.


